Luminar AI (Grundkurs für Anfänger) Deutsch (Tutorial)

Bearbeite Bilder so einfach wie noch nie mit der ki-basierten Bildbearbeitungssoftware Luminar AI. Was du damit alles machen kannst, wie alles funktioniert und was du generell darüber zum Einstieg wissen musst, erkläre ich dir ausführlich in diesem Tutorial.

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Als Erstes schauen wir uns an, wie du Luminar AI installieren kannst und wie es preislich aussieht. Dann gehen wir im Detail darauf ein, wie wir Bilder, welche wir bearbeiten wollen, importieren und organisieren können. Anschließend wie wir sie dann detailliert oder anhand von Vorlagen bearbeiten können und unser Ergebnis schlussendlich auch exportieren können.

Inhaltsverzeichnis

Installation & Preis

Luminar AI ist eine Software, welche du auf deinem Windows oder Mac-Computer installieren musst, um sie verwenden zu können. Das können wir direkt über diesen Link machen, wo wir auf die offizielle Webseite kommen. Hier können wir das Programm direkt kostenlos herunterladen, wo wir es dann mit einem kostenlosen Account 7-Tage kostenlos testen können aber auch direkt kaufen, was wir machen müssen, wenn wir es langfristig nutzen möchten und Zugriff auf alle Funktionen zu erhalten. Das Programm kostet einmalig 79 €, wenn du es auf einem Computer nutzen möchtest. Willst du es auf zwei Geräten verwenden kannst du das mit einer Lizenz für 99 € lebenslang machen. Neben der Einzelkauf-Option können wir Luminar AI auch zusammen mit Aurora HDR kaufen zum rabattierten Preis von +69 €. Aurora HDR ist eine Anwendung welche ebenfalls KI basierte Bildbearbeitungen ermöglicht, speziell für HDR Inhalte ausgerichtet. Darauf gehen wir in diesem Tutorial aber nicht weiter ein. Schließlich können wir auch noch die jährliche Luminar-X Mitgliedschaft dazubuchen für jährlich 59 €, mit welcher du regelmäßig Vorlagen, Tutorials und Rabatte für den Luminar-Markplatz erhält, wo man noch mehr Vorlagen erwerben kann. Bei allen Optionen, erhalten wir eine lebenslange Lizenz, 30-Tage-Geld-zurück-Garantie und einen technischen Support rund um die Uhr. Haben wir uns für eine Option entschieden, können wir diese direkt per PayPal oder Kreditkarte bezahlen. Hier müssen wir neben den Zahlungsinfomationen auch unsere E-Mail-Adresse angeben, welche später noch wichtig ist. Haben wir den Kauf abgeschlossen, können wir die Installationsdatei herunterladen. Haben wir diese geöffnet, müssen wir den Lizenzvertrag akzeptieren und können dann festlegen, wo das Programm auf unserem PC installiert werden soll und ob wir optionale Plugins für Photoshop oder Lightroom direkt mit installieren möchten. Die sind nur relevant, wenn du die Programme auch verwendest und Luminar AI darin nutzen möchtest. Jetzt installiert sich das Programm und öffnet sich anschließend auf deinem PC. Du solltest es auch jetzt immer auf deinem Desktop sehen und darüber erneut öffnen. Haben wir es das erste Mal gestartet, müssen wir einen kostenlosen Account erstellen oder uns mit einem bestehenden anmelden. Hier ist es wichtig die E-Mail-Adresse zu verwenden, welche du beim Kauf angegeben hattest, damit deine Lizenz erkannt und direkt aktiviert wird. Hast du das gemacht, kannst du das Programm direkt verwenden oder ohne Kauf den 7-Tage Testmodus nutzen. Auf der offiziellen Webseite, kannst du dich auch immer mit deinem Account anmelden, um deine Lizenzen zu verwalten, falls du das Gerät bspw. wechseln willst und alle deine Add-Ons und Account-Einstellungen aufrufen.

Bilder importieren & organisieren

Damit wir unsere Bilder jetzt mit Luminar AI bearbeiten können, müssen wir sie als Erstes in das Programm importieren. Das können wir direkt über das + im Menü am oberen Rand machen, wo wir einzelne Bilder oder ganze Ordner direkt importieren können. Bevor wir das machen können wir am unteren Rand aber auch noch den Speicherort unseres Katalogs festlegen. In der Datei des Katalogs werden alle Informationen die wir zu Bilder hinzufügen oder Bearbeiten gespeichert, damit wir sie immer erneut im Programm verändern können. Das ist quasi die Projektdatei von Luminar AI und kann über die Zeit sehr groß werden und sollte im Idealfall auf einer schnellen Festplatte liegen, damit das Programm so flüssig wie möglich läuft. Diese Einstellung können wir immer nur im Programm machen, wenn wir keine Bilder importiert haben, um sie nachträglich zu ändern, müssen wir sie manuell in unserem Datei-Explorer verschieben und darüber öffnen.

Haben wir jetzt über das Plus ein Bild ausgewählt, wechseln wir direkt in den Vorlagen-Bearbeitungsmodus und wenn wir einen Ordner mit Bilder importiert haben, dann in der Katalog-Ansicht. In letzterer können wir unsere Bilder generell organisieren, was sehr praktisch ist, wenn wir erstmal Ordnung in diese bringen wollen oder uns noch für einzelne Bilder entscheiden möchten. Hier können wir am rechten Rand einfach alle Fotos, welche wir in den aktuellen Katalog importiert, haben anzeigen lassen, oder welche wir als letztes hinzugefügt haben, wo wir unsere Importe auch chronologisch sehen. Auch welche wir letztens bearbeiten haben oder gelöscht sehen wir hier. Über die Pfeile davor können wir auch direkt auf die verfügbaren Zeitpunkte zugreifen und über die Zahl am rechten Rand sehen wir wie viele Bilder sich darin befinden. Haben wir ganze Ordner importiert, werden diese auch als Ordner am rechten Rand erstellt, wo wir auch weitere Ordner direkt importieren können und mit einem Rechtsklick auf einen Ordner, auch Unterordner erstellen, weitere Bilder in diesen importieren aber auch den Ordner umbenennen, aus unserem Luminar-Katalog löschen, sodass er uns im Programm nicht mehr angezeigt wird oder komplett von unserem Computer löschen. Generell ist es wichtig zu wissen, dass Luminar die Bilder nicht 1:1 in den Katalog importiert. Also solltest du importierte Bilder nachträglich auf deinem Computer verschieben, werden diese dann in Luminar auch nicht mehr angezeigt. Über einen Rechtsklick auf den Ordner können wir uns auch die importierten Ordner direkt in unserem Explorer am PC anzeigen lassen und uns auch eine Verknüpfung erstellen, welche dann im oberen Bereich zu sehen ist. Das kann praktisch sein, wenn wir sehr viele Dateien bearbeiten. Den Ordner-Bereich und den darunter liegenden Alben-Bereich können wir auch immer ausblenden.

Die Alben, welche wir hier einfach über das Plus erstellen und dann benennen können, funktionieren sowie Ordner, nur das sie virtuell im aktuellen Katalog gespeichert werden. Also diese sind nicht als echter Ordner auf deinem PC verfügbar, sondern sind nur in deinem Katalog gespeichert und können dir helfen deine importierten Medien auf einem weiteren Weg zu organisieren. Alben können wir über einen Rechtsklick auch wieder löschen, womit die Bilder an sich nicht aus dem Katalog entfernt werden. Hier können wir das Album auch nochmal umbenennen sowie ebenfalls eine Verknüpfung erstellen. Haben wir irgendetwas aus dem rechten Menü ausgewählt, sehen wir seine beinhalteten Bilder im Hauptbereich, welchen wir dann am oberen rechten Rand auch von der Anzeigegröße anpassen können.

Haben wir hier ein Bild ausgewählt, können wir seinen Dateinamen am unteren rechten Rand sehen und über das I auch alle verfügbaren Metadaten. Fahren wir mit der Maus über ein Bild, können wir es auch einfach über das Herz-Symbol favorisieren und klicken wir doppelt auf das Bild, können wir es auch größer anzeigen lassen, wo wir weitere Bilder am unteren Rand nur noch sehen. Hier können wir dann neben dem Favorisieren, die Bilder auch als abgelehnt markieren. Diese beiden Markierungen können uns sehr dabei helfen, eine Bildauswahl zu finden und wir können in der normalen Übersicht dann bspw. auch nur unsere Favoriten, abgelehnten oder nicht markierten Bilder anzeigen lassen. Daneben können wir die Bilder auch nach unterschiedlichen Kriterien sortieren in der Übersicht. Haben wir ein Bild doppelt angeklickt, können wir auch mit dem Mausrad oder per Mausklick in das Bild zoomen und mit gedrückter Maustaste auch in diesem dann bewegen, um uns bspw. Details super anschauen zu können. Mit einem rechten Mausklick auf ein Bild im Katalog, können wir ebenfalls die Markierungen setzten, aber auch das Bild um 45 Grad Schrittweise drehen. Haben wir hier ein bearbeitetes Bild angeklickt können wir hier über Anpassungen auch alle Bearbeitungen kopieren und dann darüber bei einem anderen Bild die Bearbeitungen direkt ebenfalls 1:1 anwenden oder das Originalbild wiederherstellen, also alle Bearbeitungen entfernen. Des Weiteren können wir hier das Bild auch direkt exportieren, seinen Ordner anzeigen und Bilder, welche am gleichen Datum erstellt wurden, sowie ein neues Album mit dem ausgewählten Bild erstellen. Abschließend können wir das Bild hier auch löschen, die Datei auf unserem PC anzeigen und auch ein Histogramm von den Farben einblenden. In der Katalog-Übersicht können wir mit gedrückter Shift-Taste auch mehrere Bilder gleichzeitig auswählen und so bspw. Markierungen & Co. auf mehrere Bilder gleichzeitig anwenden.

Haben wir sehr viele Bilder in unserem Katalog kann es auch sehr hilfreich sein sich wesentliche Tastenkürzel bspw. zum Markieren und Co. anzuzeigen, damit wir das noch einfacher und schneller machen können. Einige spannende Tastenkürzel zu Luminar AI habe ich dir auch in meinem neuen Beitrag auf Instagram @simontutorial vorgestellt.

Bilder bearbeiten (+ Vorlagen)
Kommen wir jetzt zum spannendsten Teil in Luminar AI, der Bildbearbeitung. Dazu haben wir zwei Bereiche im Menü. Einmal die Vorlagen, wo wir unsere Bilder mit wenigen Klicks bearbeiten können und den normalen Bearbeiten-Bereich, wo wir alle Details einstellen können. Haben wir ein Bild ausgewählt und gehen in den Vorlagen-Bereich können wir vorgefertigte Bearbeitungen in Form von Filtern am rechten Rand direkt auswählen und auf das Bild anwenden. Hier erhalten wir mit dem Programm schon einige Vorlagen, welche in Kategorien unterteilt sind, auf welche wir dann klicken können, um Filter von dieser zu sehen und mit einem Klick anzuwenden. Wir können ihre Intensität dann auch am unteren Rand einstellen, wo wir die Vorlage über die drei Punkte auch einfach wieder entfernen können, falls sie uns nicht gefällt oder durch Klicken auf eine andere Vorlage, diese ersetzen. Gefällt uns eine Vorlage gut, können wir sie auch über das Herz favorisieren, wo wir sie dann immer einfach im Vorlagenmenü ganz oben bei unseren Favoriten finden. Neben den Vorlagen, welche uns vom Programm bereitgestellt werden, können wir auch ganz unten auf den Luminar Marktplace gehen, wo wir weitere Vorlagen kostenpflichtig kaufen können, welche wir hier dann im Menü unter gekaufte Vorlagen direkt finden. Hier finden wir auch Vorlagen, welche aus älteren Luminar Versionen importiert wurden und auch unsere eigenen Vorlagen, welche wir im Bearbeitungsmodus erstellen können. Wir können angewendete Vorlagen über ihre drei Punkte auch einfach individuell bearbeiten, wo wir dann auch in den „Bearbeiten“ Modus gelangen, was auch immer einfach über das obere Menü geht. Hier haben wir jetzt am rechten Rand alle Einstellungsmöglichkeiten, wo wir an dem kleinen AI-Symbol erkennen, welche mit künstlicher Intelligenz funktionieren. Generell haben wir hier sehr viele Bearbeitungsmöglichkeiten, welche auch in verschiedene Kategorien aufgeteilt sind. Wir werden hier jetzt einige Stichprobenartig durchgehen aber grundsätzlich rate ich dir hier, einfach mal selbst die Bearbeitungen auf einem Bild auszuprobieren und dann bekommst du schnell ein Gefühl dafür, was jeder Regler macht und es zu deinem Bild passt. Generell kannst du auch alle Bearbeiten schrittweise rückgängig machen, was über das Uhr-Symbol am rechten Rand geht. Dort siehst du alle Bearbeitungen chronologisch und klickst du auf eins oder ganz unten auf das Originalbild, kannst du die Bearbeitungen zurücksetzen oder direkt in einem Bearbeitungsfenster, oben rechts über den Pfeil. Damit setzen wir dann nur diese Bearbeitung zurück. Bei den Bearbeitungen haben wir jetzt viele Optionen, welche man aus anderen Bildbearbeitungsprogrammen kennt, aber auch einige Besonderheiten.

Unter den „Wesentlichen“ Bearbeitungen können wir unter Enhance, einfach den Fokus im Bild verstärken, sowie den Himmel im Bild hervorheben. Unter „Bildaufbau“ haben wir alle wesentlichen Transformationsfunktionen, also hier können wir das Bild einfach drehen, spiegeln und über die Ränder auch zuschneiden. Hier können wir mit einem Klick auch ki-basiert vom Programm die Bearbeitungen ausführen. Mit dem Radierer können wir dann Stellen im Bild mit einem Pinsel anmalen und diese dann aus dem Bild entfernen lassen. Das funktioniert meistens aber nur mit kleineren Elementen gut, wie wenn du bspw. ein Muttermal aus einem Gesicht oder so entfernen willst. Sollten wir hier aus Versehen zu viel markiert haben, können wir die Auswahl mit dem Abwähler wieder reduzieren. Unter „Belichtung“ können wir dann einen Weißabgleich machen, in dem wir mit der Pipette einen Bereich im Bild anklicken, welcher komplett weiß sein soll. Dann passt das Programm die Bildtemperatur und Färbung an, sodass Farbabweichungen auf der Aufnahme entfernt werden. Diese können wir auch manuell einstellen, sowie die Belichtung, den Kontrast und die Stärke von Schatten und Lichtern. Hier finden wir auch weitere Einstellungen zu den Schwarz und Weißtönen und ein umfangreiches Kurven-Werkzeug, wo wir für jede Farbe Einzeln Bearbeitungen in allen Farbbereichen über die Kurven machen können. Mit der „Struktur“ Bearbeitung, können wir auch Schärfe ins Bild bringen, wo wir über den Pinsel am oberen rechten Rand auch eine Maske erstellen können, wo der Effekt dann nur in unserem gemalten Bereich angewendet wird und wir können ihn daneben auch immer deaktivieren oder wieder aktivieren. Unter „Farbe“ können wir die Sättigung und Dynamik ändern, sowie einen Farbstich entfernen, was wir aber auch mit dem Weißabgleich vorher meistens machen können. Hier können wir über die HSL-Optionen auch jede Farbe, Sättigung und Luminanz im Details verstärken oder reduzieren. Wer generell keine Farbe haben möchte, kann dann auch einen Schwarz-Weißfilter anwenden, wo wir auch zu jeder Farbe festlegen können, wie hell oder dunkle diese dann angezeigt werden soll. Unter „Details“ können wir dann bestimmte Bereiche im Bild neu schärfen und über das Bildrauschen dieses auch entfernen, falls eins vorhanden sein sollte. Bei „Landschaft“ können wir diese farblich verstärken, sowie die Intensität über die Dunst-Entfernung und schließlich haben wir hier noch die Vignette, mit welcher wir vom Rand aus in eine helle oder dunkle Farbe wechseln können. Das waren die Grundbearbeitungen.

Unter „Kreativ“ finden wir jetzt noch einige spannende Effekte, welche für spezielle Bearbeitungen relevant sind. Hier ist die „Himmel“ Option sehr bekannt von Luminar, mit welcher man einfach den Himmel im Bild mit einem Klick ersetzen kann. Hier haben wir mehrere Himmel zur Auswahl und können auch viele spezielle Details einstellen, wo sich sogar der Himmel in Wasser spiegeln kann. Neben dem Himmel und Wolken, können wir unter Augumented Sky, auch andere Objekte, wie einen Mond, Vögel und Co. in den Himmel einsetzen, wo wir die Menge und so auch einstellen können. Unter „Stimmung“ können wir auch Nebel hinzufügen, sowie darunter auch eine Sonne, wo wir ihren Standpunkt im Bild einstellen können und die Strahlen sich sogar an das Bild anpassen. Hast du eine vorgefertigte LUT, welche du auf das Bild anwenden möchtest, kannst du das unter Mood machen, wo wir auch einige vom Programm selber gestellt bekommen, welche wir anwenden können. Das sind quasi einfach Farbfilter, wo wir dann auch ihre Stärke einstellen können. Darunter finden wir dann noch paar weitere Filter, welche die Bildstimmung beeinflussen können.

Hast du ein Porträt als Bild oder wo generell Menschen darauf zu sehen sind, finden wir auch noch spezielle Optionen, die es in sich haben. Unter „Gesicht“ können wir bspw. dieses durch Aufhellen hervorheben, sowie die Proportionen schlanker machen und die Augen und Mund im Detail bearbeiten. Damit dieser Effekt gut funktioniert, muss das Gesicht gut erkennbar sein. Sollte es hier nicht richtig erkannt werden oder wir haben mehrere Gesichter und es soll nur eins bearbeitet werden, können wir hier auch wieder mit der Maske, nur dieses auswählen. Neben dem Gesicht können wir dann auch glänzende Haut entfernen, sowie die Haut weich machen und auch Schönheitsfehler mit einem Klick entfernen. Haben wir einen ganzen Körper, können wir auch den Bauch reduzieren, sowie die Person breiter oder schmaler machen. Schließlich können wir hier noch mit den High Keys, auch die Glanzstellen im Bild verstärken.

Abschließend finden wir dann noch die professionellen Bearbeitungen, wo wir mit dem Abwedler und Nachbelichtung einzelne Stellen mit einem Pinsel heller oder dunkler machen können, sowie mit dem Klonen-Werkzeug stellen im Bild auswählen, welche wir dann an anderen Stellen im Bild wieder einfügen können, quasi ein Stempel. Auch mehr Optionen zum Kontrast und Farben finden wir hier und können über die Optik auch bestehende Vignetten oder Objektvierzerrungen entfernen. Du merkst wir haben hier sehr viele Bearbeitungsmöglichkeiten, wo einiges mit einem Klick direkt funktioniert und bei anderen Sachen, wie den Farben wir richtig ins Detail gehen können.
Am unteren Rand sehen wir dann auch sobald wir eine manuelle Bearbeitung gemacht haben, eine neue Vorlage, wo wir die Intensität aller unserer Bearbeitungen auf dem Bild einstellen können und über die drei Punkte die aktuellen Bearbeitungen auch als eigene Vorlage speichern können. Dann finden wir sie in einem eigenen Bereich in unseren Vorlagen und können sie dort direkt auf andere Bilder anwenden. Generell können wir im Bearbeiten und Vorlagenbereich am oberen rechten Rand auch immer einen Vorher/Nacher-Modus öffnen, wo wir über den Regler zwischen beiden Versionen wechseln können, was aber auch über das Auge daneben für das ganze Bild mit einem Klick, bzw. gedrückter Maustaste klappt. So kannst du direkt sehen wie sich dein Bild durch die Bearbeitung verändert hat.
Als Letztes finden wir im Bearbeitenbereich am rechten Rand noch den Pinsel. Damit können wir Masken, wie wir es schon bei einzelnen Bearbeitungen gesehen haben erstellen, nur noch komplexer. Über die einfachen Masken, können wir einzelne Bereiche mit einem Pinsel im Bild anmalen, aber auch anhand von einem Verlauf erstellen, wo dann die Bearbeitungen, welche wir darunter einstellen können, nur angewendet werden. Hier können wir neben den einfachen Masken auch Textur-Masken hinzufügen, mit welchen wir dann an bestimmten Stellen eine ausgewählte Textur anwenden können. Generell können wir hier mehrere Masken erstellen, welche wir auch immer aktivieren oder deaktivieren können.
Bilder exportieren
Sind wir zufrieden mit unserer Bearbeitung, wollen wir als letzten Schritt unsere Bilder auch exportieren, sodass wir sie als Bilddatei außerhalb von Luminar AI weiterverwenden und teilen können. Das geht direkt über einen Rechtsklick auf ein Bild oder über das Menü am oberen Rand für unser ausgewähltes Bild. Hier haben wir die Möglichkeit das Bild einfach als Foto auf unserem Gerät zu speichern, was die gängigste Methode ist. Hier öffnet sich dann ein Fenster, wo wir den Speicherort festlegen können und den Namen des Bildes. Schließlich können wir auch das Format einstellen, welches die nachfolgenden Einstellungsmöglichkeiten beeinflusst. Für normale Bilder ist JPEG und PNG das Standardformat, aber wir können es hier bspw. auch als PDF, TIFF oder auch Photoshop-Datei exportieren. Darunter können wir dann noch die Bildgröße in Pixeln angeben, wo standardmäßig die originale Größe verwendet wird und den Farbraum können wir auch wählen. Bei JPEG Bildern können wir zusätzlich noch die Qualität also stärke der Komprimierung auswählen, was die Dateigröße verkleinern kann aber die Qualität auch darunter leidet. Klicken wir dann auf „exportieren“, dauert es ein Moment und wir finden das Bild dann an dem Speicherort, welchen wir gerade festgelegt hatten. Neben dem normalen Speichern können wir das Bild auch mit einem Klick direkt als Mail-Anhang exportieren, wo sich dann unser Standard-Mail-Programm öffnet oder wir können das Bild auch direkt bei 500px oder SmugMug hochladen. Haben wir im Katalog mehrere Bilder mit gedrückter Shift-Taste ausgewählt, können wir über einen Rechtsklick diese auch direkt auf unserem Gerät gleichzeitig mit den gleichen Export-Einstellungen exportieren.

Jetzt weißt du, wie du einfach Bilder KI basiert mit Luminar AI bearbeiten kannst. Über diesen Link kannst du direkt durchstarten und für mehr Tutorials zu anderen Bildbearbeitungsprogrammen wie LightroomPhotoshop & Co. kannst du gerne auf meinem YouTube-Kanal vorbeischauen. Über das Bewerten und Teilen des Tutorials freue ich mich immer sehr. Falls du noch Fragen oder Feedback haben solltest, kannst du dieses auch gerne in den Kommentaren hinterlassen, bis zum nächsten Mal.

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