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Autor
Sandrine Palme
Veröffentlicht
3 May 2026
Lesezeit
23 min

Trello (Grundkurs für Einsteiger): Einfach Aufgaben, Projekte & Teams organisieren

Mit Trello kannst du Projekte, Aufgaben und To-dos einfach organisieren und behältst jederzeit den Überblick – alleine oder im Team. In diesem Tutorial zeige ich dir Schritt für Schritt, wie Trello funktioniert und was du als Einsteiger alles wissen musst.

Funktionen & Preise

Trello ist eine Software zur einfachen Organisation von Projekten, Aufgaben und Workflows und eignet sich sowohl für persönliche To-dos als auch für Teamarbeit. Zu den wichtigsten Funktionen gehören das Erstellen von Boards, Listen und Karten, das Zuweisen von Aufgaben und die Zusammenarbeit mit anderen in Echtzeit. Trello kannst du direkt im Browser nutzen, als Desktop-Version installieren oder alternativ als App auf dem Smartphone. Du benötigst immer eine aktive Internetverbindung, außer in der App kannst du es auch offline nutzen. Die Veränderungen werden auf anderen Geräten und bei anderen Personen erst angezeigt, wenn du wieder eine aktive Internetverbindung hast.

Die Nutzung ist grundsätzlich kostenlos möglich. Im Free-Tarif kannst du bereits unbegrenzt Karten erstellen, Aufgaben organisieren und deine Boards in der Standard-Kanban-Ansicht nutzen. Allerdings ist die Anzahl der Boards und Mitarbeiter pro Arbeitsbereich auf 10 begrenzt.

Für mehr Funktionen gibt es drei kostenpflichtige Tarife. Im Standard-Tarif für 6 $ pro Monat und Nutzer kannst du unbegrenzt viele Boards erstellen und bekommst zusätzliche Funktionen wie erweiterte Checklisten, Vollzugriff auf den Planer und die Kartenspiegelung, wo du Aufgaben boardübergreifend synchronisieren kannst.

Der Premium-Tarif für 12,50 $ im Monat und pro Nutzer erweitert das Ganze noch einmal deutlich, indem du zusätzliche Ansichten wie Kalender, Timeline, den einfachen Datenexport oder das Dashboard nutzen kannst, um deine Projekte übersichtlicher zu planen. Zudem kannst du dich auf besseren Support bei deinen Anliegen freuen.

Für größere Teams gibt es außerdem den Enterprise-Tarif ab 17,50 $ im Monat und pro Nutzer. Dieses Paket kann ab einer Anzahl von 50 Nutzern gebucht werden und der Preis sinkt, je mehr Nutzer man hat. Der Tarif bietet vorwiegend erweiterte Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen, was für große Teams wichtig ist.

Wenn du dir unsicher bist, kannst du beim Erstellen eines neuen kostenlosen Accounts Trello Premium 14 Tage kostenlos testen. So kannst du direkt ausprobieren, ob sich ein Upgrade für dich lohnt.

Die Abrechnung erfolgt je nach Tarif monatlich oder jährlich, wobei du bei jährlicher Zahlung 20 % sparst. Bezahlen kannst du aktuell nur per Kreditkarte. Zusätzlich bietet Trello auch vergünstigte Tarife für gemeinnützige Organisationen sowie Bildungseinrichtungen an.

Alle aktuellen Preise und Optionen findest du über diesen Link*, die können sich im Laufe der Zeit ändern.

Falls du dir nicht sicher bist, ob Trello das richtige Tool für dich ist, findest du hier auch einen Vergleich der 5 beliebtesten Projektmanagement-Tools:

Account erstellen

Um Trello nutzen zu können, benötigst du zuerst einen kostenlosen Account. Den kannst du direkt über diesen Link* erstellen. Du kannst dich mit deiner E-Mail-Adresse registrieren oder ein bestehendes Konto von Google, Microsoft, Apple oder Slack nutzen.

Wenn du dich mit deiner E-Mail-Adresse registrierst, erhältst du im nächsten Schritt eine Bestätigung per E-Mail. Diese musst du einmal bestätigen, damit dein Account aktiviert wird. Danach ist dein Account direkt startklar und du kannst Trello sofort nutzen. Wenn du dich später erneut anmelden möchtest, gehst du einfach wieder auf die Trello-Website oder Trello-App und klickst auf „Anmelden“.

Boards erstellen & verwalten (Arbeitsbereiche)

In Trello organisierst du deine Projekte in sogenannten Boards. Ein Board kann zum Beispiel eine „Urlaubsplanung“ oder eine „To-do-Liste“ sein. Nach dem Log-in landest du direkt auf der Startseite, wo du eine Übersicht über deine bestehenden Boards siehst.

Um ein neues Board zu erstellen, klickst du oben rechts neben der Suchleiste auf „Erstellen“ und wählst anschließend „Board erstellen“ aus. Jetzt gibst du deinem Board einen Namen. Zusätzlich kannst du einen Hintergrund auswählen und die Sichtbarkeit festlegen. Hier hast du die Wahl zwischen privat (nur für dich, Board-Mitglieder und Workspace-Administratoren sichtbar), Arbeitsbereich (für alle Mitglieder des Trello-Arbeitsbereichs sichtbar) oder öffentlich (für alle im Internet sichtbar). Klickst du auf „Erstellen“, wird dein neues Board direkt geöffnet und du kannst sofort damit arbeiten.

Du kannst auch fertige Vorlagen für Boards bei der Erstellung verwenden, um schneller zu starten. Diese findest du in der linken Seitenleiste auf der Startseite, wenn du auf „Vorlagen“ klickst. Diese sind in verschiedene Kategorien unterteilt, zum Beispiel geschäftlich, Marketing oder Projektmanagement. Wähle eine Kategorie aus, die zu deinem Projekt passt. Anschließend klickst du auf eine Vorlage, die du verwenden möchtest, und dann auf „Vorlage verwenden“. Noch schneller kannst du eine Vorlage über die „Erstellen“-Schaltfläche am oberen Rand auswählen.

Hast du ein Board angeklickt und geöffnet, siehst du in der Mitte die sogenannten Listen, zum Beispiel „To Do“, „Im Gange“ und „Fertig“. In diesen legst du Karten an, die deine Aufgaben darstellen. Diese kannst du einfach per Drag & Drop zwischen den Listen verschieben. Oben links siehst du auch deinen Boardnamen und durch Anklicken, kannst du ihn nachträglich ändern.

Unten am Bildschirm kannst du noch den Planer und Posteingang öffnen, später noch mehr dazu. Wenn du zwischen deinen Boards wechseln oder bestehende Boards erneut öffnen möchtest, klickst du unten rechts in der Leiste auf „Boards wechseln“. Dort siehst du eine Übersicht aller deiner Boards und kannst diese jederzeit auswählen. Um von einem geöffneten Board wieder zur Startseite zu gelangen, klickst du auf das Trello-Logo oben links.

Möchtest du weitere Personen zu deinem Board hinzuzufügen, klickst du oben rechts auf „Teilen“. In dem sich öffnenden Fenster kannst du die E-Mail-Adresse oder den Namen der Person eingeben und sie zum Board einladen. Alternativ kannst du auch einen Einladungslink erstellen und diesen teilen. Bei den Einladungen kannst du direkt eine Rolle für die Personen festlegen. Als Betrachter können nur die Inhalte vom Board angeschaut werden. Als Mitglied können sie auch bearbeitet werden und als Admin, können auch alle allgemeinen Einstellungen zum Board getätigt werden. Unterhalb siehst du eine Übersicht der aktuellen Board-Mitglieder. Wenn jemand noch kein Mitglied deines Boards ist, kann diese Person eine Beitrittsanfrage stellen. Um diese Anfragen zu verwalten, klickst du auf den Reiter „Beitrittsanfragen“. Hier werden dir alle offenen Anfragen angezeigt. Du kannst dann entscheiden, ob du die Person zum Board hinzufügst – entweder als Mitglied, Betrachter oder als Admin – oder die Anfrage ablehnst. Außerdem kannst du in diesem Bereich bestehende Mitglieder verwalten und sie bei Bedarf wieder vom Board entfernen oder ihre Rolle ändern.

Weitere Einstellungen zum Board an sich, findest du ebenfalls oben rechts. Dort siehst du alle letzten Aktivitäten, kannst Power-Ups und Automatisierungen verwalten, sowie Filter der aktuellen Boardansicht. Klickst du auf die drei Punkte, öffnet sich ein Menü mit weiteren Optionen. Hier kannst du erneut die Sichtbarkeit deines Boards anpassen und über den Stern das Board als Favorit markieren. So findest du es auf deiner Startseite schneller in einem eigenen Bereich wieder. Wenn du dein Board sichern oder weitergeben möchtest, kannst du es hier drucken, als CSV-Datei exportieren oder einen Link kopieren. Zusätzlich hast du die Möglichkeit, den Hintergrund deines Boards erneut zu ändern. Über den gleichen Bereich kannst du dein Board bei Bedarf auch schließen oder archivierte Inhalte wieder aufrufen.

In Trello werden deine Boards innerhalb von sogenannten Arbeitsbereichen erstellt. Diese findest du auf der Startseite links in der Seitenleiste. Hast du ein Trello-Abo abgeschlossen, gilt dieses immer für den kompletten Arbeitsbereich. Den Arbeitsbereich kannst du benennen, was bspw. dein Unternehmen oder eine Abteilung sein kann. Zum Arbeitsbereich kannst du ebenfalls Mitglieder hinzufügen, mit Rollen. Diese haben dann direkt Zugriff auf alle Boards aus dem Arbeitsbereich, je nachdem, welche Sichtbarkeit die Boards haben. Die Mitglieder können in einer eigenen Ansicht verwaltet werden, wo du unter „Abrechnung“ auch das Abo für den Arbeitsbereich verwalten kannst. Mit einem Premium-Abo können auch Power-Ups übergreifend für einen Arbeitsbereich hinzugefügt oder der komplette Arbeitsbereich exportiert werden.

In der Trello-App hast du einen eigenen Bereich im Menü mit deinen Boards und Arbeitsbereichen. Hier kannst du direkt ein neues erstellen oder ein bestehendes anklicken und öffnen. Die Board-Einstellungen findest du hier am unteren Rand und kannst durch Wischen zwischen den Listen wechseln.

Aufgaben erstellen & verwalten (Karten)

Innerhalb von Boards in Trello arbeitest du hauptsächlich mit Karten, die in Listen organisiert sind. Listen stellen dabei meistens einzelne Phasen eines Workflows dar, zum Beispiel verschiedene Schritte wie  „To Do“, „Im Gange“ und „Fertig“, während Karten die konkreten Aufgaben oder Inhalte enthalten.

Eine neue Karte kannst du ganz einfach direkt im Board erstellen. Klicke dazu unter einer Liste wie „To Do“ auf „Eine Karte hinzufügen“, gib einen Titel ein und bestätige die Eingabe. Alternativ kannst du Karten auch über den Posteingang erstellen, um Aufgaben zunächst zu sammeln und später einzuordnen. Sobald die Karte erstellt ist, kannst du sie per Drag-and-Drop einfach zwischen den Listen verschieben. So visualisierst du deinen Fortschritt – zum Beispiel von „To Do“ zu „Im Gange“ bis hin zu „Fertig“. Außerdem kannst du Karten schnell als erledigt markieren, indem du mit der Maus über die Karte fährst und auf den erscheinenden Kreis klickst, um sie als vollständig zu kennzeichnen. Über die Filter lassen sich abgeschlossene Karten einfach ausblenden, falls du nur deine offenen To-Dos sehen möchtest.

Wenn du auf eine Karte klickst, öffnet sie sich mit allen Details in einem eigenen Fenster. Hier kannst du weitere Informationen wie eine Beschreibung hinzufügen, Mitglieder zuweisen, ein Fälligkeitsdatum festlegen oder Labels zur besseren Organisation nutzen. Neue Labels für dein Board kannst du direkt beim Auswählen eines Labels erstellen oder die bestehen bearbeiten.

Außerdem hast du die Möglichkeit, Checklisten zu erstellen, um größere Aufgaben in einzelne Unteraufgaben aufzuteilen. Den Unteraufgaben kannst du ein Fälligkeitsdatum geben und Personen zuweisen. Auch Anhänge wie Dateien oder Links lassen sich direkt in der Karte speichern, sodass alle wichtigen Informationen an einem Ort gebündelt sind.

Zusätzlich kannst du Kommentare hinterlassen und die Aktivität verfolgen, was besonders hilfreich ist, wenn du im Team arbeitest. Du kannst andere Personen direkt mit @ erwähnen, sodass sie benachrichtigt werden. In der Aktivitätsübersicht siehst du außerdem alle Änderungen und Aktionen, die auf der Karte passiert sind.

Über die drei Punkte bei einer Karte, kannst du sie nachträglich bearbeiten. Du kannst sie verschieben, kopieren, archivieren oder als Vorlage speichern. Letzteres ist besonders praktisch, wenn du wiederkehrende Aufgaben hast.

Möchtest du bei deinen Karten individuelle Informationen in eigenen Feldern angeben, kannst du auf Board-Ebene benutzerdefinierte Felder für alle Karten hinzufügen. Diese Funktion findest du im Board-Menü auf der rechten Seite unter „Benutzerdefinierte Felder“. Neben einem Namen musst du den Feldtyp auswählen. Das kann ein Textfeld, Datum, Zahl, Kontrollkästchen oder Dropdown-Auswahl sein. Ob dein neues Feld direkt in der Übersicht oder nur auf der Kartendetailseite zu sehen sein soll, kannst du hier ebenfalls festlegen. Alle deine erstellten Felder siehst du hier dann in einer Übersicht, wo du sie nachträglich bearbeiten oder wieder entfernen kannst.

Auch optisch kannst du deine Karten anpassen, indem du am oberen rechten Rand ein Hintergrundbild hinzufügst oder die komplette Karte einfärbst. Am oberen linken Rand auf der Kartendetail-Seite kannst du sie auch in ein anderes Board oder eine Liste verschieben, sowie in den Posteingang, später noch mehr dazu.

Neben der klassischen Kanban-Board-Ansicht bietet dir Trello weitere verschiedene Ansichten, zwischen denen du oben links im Board wechseln kannst. Jede dieser Ansichten zeigt dir deine Karten auf eine andere Art und hilft dir, dein Projekt besser zu überblicken. In der Tabellenansicht werden deine Karten in einer Liste dargestellt, sodass du schneller alle Felder von mehreren Karten auf einen Blick sehen kannst. In der Kalenderansicht werden deine Karten anhand ihrer Fälligkeitsdaten in einem Kalender angezeigt, was besonders hilfreich ist, um Deadlines im Blick zu behalten. Für die Planung von Kapazitäten ist die Zeitleisten-Ansicht sehr praktisch. Auf dem Dashboard, kannst du dir die Daten aus deinen Karten in Diagrammen auswerten lassen. Hier ist die Funktionalität aber stark eingeschränkt. Die Map-Ansicht ist praktisch, wenn du Karten mit Orten verknüpft hast.

Wenn dein Board mit der Zeit voller wird, hilft dir die Filterfunktion dabei, den Überblick zu behalten. Diese findest du oben rechts im Board. Dort kannst du Karten gezielt nach Stichwörtern, Mitgliedern, Labels oder Fälligkeitsdaten filtern. So kannst du dir zum Beispiel nur die Aufgaben anzeigen lassen, die dir zugewiesen sind oder in den nächsten Tagen erledigt werden müssen. Nur abgeschlossene oder offene Aufgaben, kannst du dir hier anzeigen lassen.

Auch die Listen, in welchen sich die Aufgaben befinden, lassen sich über ihre Punkte am oberen rechten Rand weiter anpassen. Dort kannst du Listen kopieren oder verschieben, die Sortierung der Karten in der Liste einstellen oder die Liste archivieren. Listen können auch eingefärbt und Automatisierungen für die Liste erstellt werden. Über die Pfeile bei einer Liste, kannst du sie auch ausblenden in der Übersicht, falls du sie gerade nicht sehen möchtest.

In der Trello-App siehst du in einem Board auch alle Listen mit Karten, wo du die Ansicht am unteren Rand auch verkleinern kannst. Alle Kartendetails siehst du hier auch durch Anklicken. In der App kannst du nur auf die Kanban-, Kalender- und Map-Ansicht vom Board zugreifen. Filterfunktionen und Einstellungen zum Board findest du am unteren Rand.

Planer & Posteingang

Neben den klassischen Boards bietet dir Trello mit dem Posteingang und dem Planer zwei hilfreiche Funktionen, um Aufgaben noch effizienter zu erfassen und zu organisieren. 

Der Posteingang ist dein persönlicher Sammelort für neue Ideen und Aufgaben, unabhängig von einem bestimmten Board. Wenn dir spontan etwas einfällt, kannst du es dort als Karte speichern, ohne es direkt einem Board zuzuordnen. Später kannst du die Karten per Drag-and-drop in das passende Board oder in eine Liste verschieben. So geht nichts verloren und du kannst deine Aufgaben später in Ruhe strukturieren.

Über den Filter-Button kannst du gezielt nach bestimmten Karten suchen – zum Beispiel nach Stichwörtern wie „Barcelona“ oder nach Aufgaben, die bald fällig sind. So findest du schnell genau die Karten, um die du dich als Nächstes kümmern musst. Über das Drei-Punkte-Menü oben rechts, kannst du deinen Posteingang zusätzlich organisieren. Du kannst die Karten nach Namen oder Erstellungsdatum sortieren oder dir archivierte Karten anzeigen lassen. Zusätzlich kannst du Aufgaben aus anderen Tools übernehmen – etwa aus E-Mails oder Apps wie Slack oder Microsoft Teams. So wird alles an einem Ort gebündelt. Den Hintergrund von deinem Posteingang kannst du ändern und die KI-Funktionen deaktivieren, falls du hier keine automatischen Zusammenfassungen und Co. sehen möchtest.

Neben dem Sammeln im Posteingang hilft dir der Planer dabei, deine Aufgaben zeitlich zu organisieren. Dafür musst du als Erstes einen Google- oder Outlook-Kalender verknüpfen. Hier kannst du deine Karten direkt in deinem Kalender einplanen. Das funktioniert per Drag-and-drop: Du kannst Aufgaben einfach in den Kalender ziehen und flexibel verschieben, wenn sich deine Planung ändert. Die Karten werden dann auch in deinem normalen Kalender als Termin angezeigt. 

Im Planer kannst du oben rechts auswählen, welche Kalender aus deinem Google- oder Outlook-Account angezeigt werden sollen. So kannst du zum Beispiel nur deinen persönlichen Kalender oder zusätzliche Kalender wie Feiertage einblenden. Dort kannst du auch auswählen, in welchem Kalender deine Karten aus Trello hinzugefügt werden, wenn du sie hier einplanst. Deinen Kalender-Account kannst du hier auch entfernen oder weitere hinzufügen. Des Weiteren kannst du in den Einstellungen zwischen einer Tages-, Wochen- oder benutzerdefinierten Ansicht wechseln oder festlegen, dass sich der Kalender automatisch an die Bildschirmgröße anpasst. 

Zusätzlich kannst du den Posteingang, den Planer und auch dein Board jederzeit flexibel am unteren Rand ein- und ausblenden. Und du kannst die Fenstergröße individuell anpassen, indem du sie über die Ränder größer oder kleiner ziehst. Das ist besonders im Planer hilfreich, wenn du mehrere Tage gleichzeitig im Blick behalten möchtest.

In der App findest du den Posteingang und den Planer in einem eigenen Bereich im unteren Menü. Beim Planer hast du aktuell nur eine chronologische Übersicht der Tage.

Integration & Automatisierungen

Mit Trello kannst du auch externe Apps in deine Arbeitsweise einbinden und Automatisierungen hinzufügen. Integrationen funktionieren über sogenannte „Power-Ups“, die dein Board oder Arbeitsbereich um zusätzliche Funktionen erweitern. Um eine Integration einzurichten, gehst du in dein Board und klickst oben rechts auf den „Power-Ups“-Button mit dem Stecker-Symbol oder öffnest alternativ das Menü. Dann kannst du nach der App suchen, die du verbinden möchtest, und klickst auf „Hinzufügen“. Findest du deine App nicht, gibt es dafür aktuell vermutlich keine direkte Integration. Hier könnten dir dann Drittanbieter wie Zapier oder Make.com weiterhelfen.

Ich kann hier besonders die Cloud-Anbindungen zu bspw. Google Drive, OneDrive oder Box empfehlen, womit du Dateien direkt aus der Cloud an eine Karte anhängen kannst, ohne sie selbst lokal in Trello als Anhang hochladen zu müssen. Auch die Anbindung an Slack oder Microsoft Teams hilft, Aufgaben von dort direkt in Trello anlegen zu können und die Kommunikation zu erleichtern. Neben Drittanbieter-Erweiterungen findest du hier auch Apps von Trello selbst, welche weitere Funktionalitäten zu deinen Karten hinzufügen können. Bspw. eine Abstimmen-Funktion oder Karten regelmäßig zu wiederholen.

Alle deine aktiven Power-Ups kannst du über das Menü unter „Aktiviert“ sehen und verwalten. Dort kannst du individuelle Einstellungen zum Power-Up tätigen oder es wieder deaktivieren. Ansonsten kannst du Power-Ups auch auf Arbeitsbereichsebene hinzufügen, sodass sie automatisch in mehreren Boards verfügbar sind und du sie nicht jedes Mal neu einrichten musst.

Neben Integrationen sind Automatisierungen eine starke Funktion in deinem Trello-Board. Viele Abläufe kannst du automatisieren und dir damit repetitive Arbeit ersparen. Alle Automatisierungen von deinem Board kannst du über das Blitz-Symbol im oberen rechten Menü verwalten. 

Für jede Automatisierung musst du als Erstes einen Auslöser festlegen. Das kann eine bestimmte Regel sein, also wenn etwas Bestimmtes passiert, oder eine Schaltfläche, die du anklicken kannst.

Bei einer Regel kannst du als Trigger bspw. ein festgelegtes Datum, eine abgehakte Checkliste, eine Bewegung oder Veränderungen bei einer Karte festlegen. Bspw. kannst du als Auslöser festlegen, wenn eine Karte als abgeschlossen markiert wird von jemandem.

Im zweiten Schritt legst du dann die Aktionen fest, welche automatisch nach dem Auslöser passieren sollen. Bspw. soll die abgeschlossene Karte in eine bestimmte Liste verschoben werden oder archiviert werden. Hier kannst du ebenfalls auf viele verschiedene Funktionen wie Mitglieder, Daten, Felder und Integrationen zugreifen. Es können mehrere Aktionen hintereinander ausgeführt werden. Im letzten Schritt siehst du alle Schritte der Automatisierung in einer Übersicht und kannst sie speichern.

Du siehst die aktive Automatisierung dann in der Übersicht, wo du sie nachträglich deaktivieren, bearbeiten, löschen oder duplizieren kannst. Über das Protokoll siehst du auch, wann die Automatisierung ausgeführt wurde. Die Automatisierungen können auch zwischen Boards verschoben werden oder du fügst sie zu deiner Bibliothek hinzu. Dann kannst du sie über die Bibliothek am oberen rechten Rand immer erneut hinzufügen.

Soll eine Automatisierung immer zu einer bestimmten Uhrzeit oder an einem bestimmten Tag ausgeführt werden und nicht bei einem spezifischen Trigger, kannst du diese unter „Geplant“ erstellen. Damit kannst du dir bspw. E-Mail Berichte jede Woche zuschicken lassen. Unter „Fälligkeitsdatum“ können auch Automatisierungen ausgelöst werden, wenn eine Karte hier das eingestellte Datum erreicht. Das ist praktisch, um bspw. Karten automatisch zu kennzeichnen oder hervorzuheben, die bald fällig sind.

Unter „Schaltflächen“ kannst du dir Automatisierungen erstellen, welche du durch Klicken auf einen Button auslöst. Hier kannst du Schaltflächen zu Karten hinzufügen, welche du über die Detailseite anklicken kannst. Oder du kannst Schaltflächen direkt für das Board erstellen, welche dann im oberen rechten Menü zu sehen sind. Das ist bspw. praktisch, wenn du eine voreingestellte neue Karte im Board mit einem Klick erstellen willst.

In der Trello-App kannst du Schaltflächen-Automatisierungen über die Board-Einstellungen oder Kartendetails ausführen. Erstellen und Verwalten kannst du die Integrationen und Automatisierungen nur am Computer.

Einstellungen

Zum Schluss werfen wir noch einen Blick in deine Account-Einstellungen.

Um zu den Kontoeinstellungen zu gelangen, klickst du oben rechts auf dein Profilbild und anschließend auf „Konto verwalten“. Dort öffnet sich die zentrale Account-Verwaltung bei Atlassian. Deine E-Mail-Adresse kannst du im Tab „E-Mail“ ändern und dein Passwort passt du im Bereich „Sicherheit“ an. Im Tab „Kontoeinstellungen“ kannst du deinen Account komplett löschen.

Einstellungen zu Funktionen in Trello für dich findest du ebenfalls über dein Profilbild unter „Einstellungen“. Hier kannst du unter anderem die Sprache und Region deines Accounts ändern sowie festlegen, wie, worüber und wie häufig du E-Mail-Benachrichtigungen erhalten möchtest. Ansonsten stehen dir Optionen wie Cookie-Einstellungen, Marketing-E-Mails oder ein farbenblinder Modus zur Verfügung, der die Darstellung von Labels anpasst. Auch Tastaturkürzel lassen sich hier aktivieren, um schneller in Trello zu arbeiten.

Wenn du dein Abo ändern oder kündigen möchtest, gehst du zurück zur Startseite von Trello, klickst auf deinen Arbeitsbereich und dann auf den Bereich „Abrechnung“. Dort kannst du deinen aktuellen Tarif einsehen, upgraden, downgraden oder kündigen. Wichtig: Die Kündigung wird in der Regel erst zum Ende des Abrechnungszeitraums wirksam.

In der App findest du die Einstellungen über dein Konto im unteren Menü. Hier kannst du spezifische App-Einstellungen zum Design und Icon festlegen. Hast du die App offline genutzt, werden dir in der Synchronisierungswarteschlange alle Veränderungen angezeigt, die noch nicht hochgeladen wurden. Ganz oben siehst du auch dein Profil und kannst weitere hinzufügen, falls du zwischen mehreren Accounts wechseln möchtest.

Probiere Trello am besten direkt selbst aus – über diesen Link* kannst du kostenlos starten. Wenn du weitere Tutorials zu Produktivitäts-Tools wie Monday oder ClickUp suchst, schau gerne auf meinem YouTube-Kanal vorbei.

Über dieses Tutorial

Geschrieben von Sandrine Palme
Das letzte mal aktualisiert am 03.05.2026
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