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Autor
Simon
Veröffentlicht
6 Jul 2026
Lesezeit
10 min

Wie funktioniert Proton VPN? (Tutorial): Alles was du darüber wissen musst

Schütze deine IP-Adresse mit einer VPN-Verbindung mit Servern in über 140 Ländern mit der Hilfe von ProtonVPN. Was damit alles möglich ist und wie du es verwendest, erkläre ich dir Schritt für Schritt in diesem Tutorial.

Konditionen & Preis

ProtonVPN bietet VPN-Verbindungen mit über 20.000 Servern in 148 Ländern an, wo es auch optimierte Server für P2P‑Verbindungen, Streaming und vieles mehr gibt. Auch ein integrierter Werbe- und Trackerblocker kann genutzt werden. Proton ist ein Anbieter aus der Schweiz und unterstützt die gängigsten Protokolle.

Der VPN ist auf deinem Computer als Programm oder Browser-Erweiterung verfügbar. Auf dem Smartphone kann es per App verwendet werden und auf deinem TV ist es über Apple TV, Android TV oder Fire TV verfügbar. Der VPN lässt sich auch direkt auf deinem WLAN-Router installieren, womit er für jedes Gerät in deinem Netzwerk funktioniert.

Grundsätzlich kannst du den VPN kostenlos nutzen auf einem Gerät. Hier hast du aber nicht die maximale Geschwindigkeit und kannst dich nur auf Servern in zehn Ländern verbinden, wo das Land zufällig ausgewählt wird. Maximale Geschwindigkeit und Zugriff auf alle Server und Länder erhältst du mit dem VPN-Plus-Abo für 9,99€ pro Monat. Hier gibt es auch besondere Server, die für Streaming und P2P optimiert sind. Zusätzlich hast du einen integrierten Malware- und Werbeblocker und du kannst den VPN auf bis zu zehn Geräten gleichzeitig nutzen. Das Abo gibt es auch als Jahresabo, wo du im Monat nur noch 3,99 € bezahlst, oder im 2-Jahresabo für 2,99 € pro Monat. Alle Konditionen vom Plus-Abo sind auch im Proton-Unlimited-Abo enthalten, falls du die anderen Services von Proton ebenfalls verwendest. Zu diesen findest du auch eigene Tutorials hier auf YouTube. Für Businesskunden gibt es auch Abo-Optionen, mit erweiterten Benutzerverwaltungen und Log-in-Optionen.

Alle Abos können mit Debit- oder Kreditkarte, sowie PayPal und Google oder Apple Pay bezahlt werden. Dein Account lässt sich auch mit Guthaben aufladen, wo du auch Bitcoin oder Bargeld für nutzen kannst. Über den ersten Link in der Beschreibung, siehst du erneut alle aktuellen Preise und Konditionen und profitierst von aktuellen Rabattaktionen.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob Proton der richtige VPN-Anbieter für dich ist, habe ich dir auch einen Vergleich mit den sieben beliebtesten Anbietern erstellt:

Account erstellen

Um Proton VPN verwenden zu können, musst du einen Account erstellen, was direkt über diesen Link* geht. Hier kannst du direkt eins der Abos auswählen und dann deine E-Mail-Adresse, Passwort und deine Zahlungsmethode hinterlegen. Falls du bereits ein anderes Produkt von Proton verwendest, kannst du dich mit deinem bestehenden Account anmelden. Registrierst du dich neu, musst du noch deinen Anzeigenamen angeben und einen Recovery-Key herunterladen, falls du den Zugriff auf deinen Account verlierst. 

Jetzt musst du Proton als Programm auf deinem Computer installieren oder als App aus deinem Appstore herunterladen und dich dort mit deinem gerade erstellten Account anmelden.

VPN aktivieren (Computer & App)

Hast du den Proton VPN auf deinem Computer installiert und dich angemeldet, siehst du auf der Startseite direkt eine Karte, über die du dich mit einem Server aus einem bestimmten Land verbinden kannst. Am unteren Rand siehst du deine aktuelle ungeschützte Verbindung mit IP-Adresse, Land und Internetanbieter. Am linken Rand hast du ein Menü mit allen Ländern aufgelistet, wo du auch die verfügbaren Städte und spezifischen Server auswählen kannst. Das ist praktisch, wenn du die Serverauslastung sehen möchtest. Neben der normalen Verbindung gibt es auch eine „Secure Core“-Verbindung. Dort wird sich mit zwei statt mit einem Server verbunden, womit man deinen Standort noch weniger nachvollziehen kann. Möchtest du mit deiner VPN-Verbindung Dateien herunterladen, Online‑Games zocken oder an Videogesprächen teilnehmen, solltest du die P2P‑Server verwenden. Diese sind genau darauf optimiert. Es gibt auch spezielle Server, die für das Tor-Netzwerk optimiert sind. Neben den verschiedenen Servern lassen sich am rechten Rand noch weitere Optionen für deine VPN-Verbindung aktivieren. 

Mit NetShield kannst du Werbung, Tracker, Malware und nicht jugendfreie Inhalte über die VPN‑Verbindung direkt blockieren. Es kann sein, dass manche Webseiten damit dann nicht funktionieren, weil sie das Blockieren von Trackern nicht erlauben. Ich würde es aber erst mal aktiv lassen und erst deaktivieren, wenn es nicht anders geht.

Mit dem Kill Switch kannst du deine Internetverbindung deaktivieren, falls die VPN‑Verbindung mal abbrechen sollte. Damit verhinderst du, dass aus Versehen deine richtige IP-Adresse angezeigt wird, falls du die VPN-Verbindung mal verlieren solltest.

Eine Port-Weiterleitung lässt sich auch einrichten, was bei P2P-Verbindungen unterstützt wird. Das kann die Geschwindigkeit verbessern. Hier erhältst du dann eine Port-Nummer, die du in deinem Torrenting-Tool eingeben kannst.

Mit Split-Tunneling kannst du festlegen, dass nur bestimmte Anwendungen die VPN-Verbindung nutzen. Dort legst du Apps dann fest, die entweder von der VPN‑Verbindung ausgeschlossen werden oder nur darüber laufen. So kannst du neben einer aktiven VPN‑Verbindung auch deine normale Internetverbindung nutzen.

Was du über die Einstellungen noch deaktivieren kannst, ist der VPN-Accelerator. Den würde ich aber aktiv lassen, da er die Verbindungsgeschwindigkeit wesentlich verbessern kann.

Nicht für jede Verbindung benötigst du die gleichen Einstellungen. Deswegen kann ich dir nur empfehlen, die „Profile“ am linken Rand zu nutzen. Dort kannst du die Serverart, Land und die Einstellungen als Profil speichern und mit einem Klick aktivieren. Hier gibt es auch schon Vorlagen, für Videostreaming, Gaming und Co., die du direkt verwenden kannst. Neben den Ländern und Profilen siehst du auch deine zuletzt genutzten Verbindungen und kannst sie wieder auswählen.

Hast du auf ein Profil, Land, Server oder auf „Verbinden“ in der Mitte geklickt, wird deine VPN-Verbindung aktiviert. Du siehst am oberen Rand, mit welchem Land, welcher Stadt und mit welchem Server du aktuell verbunden bist. Am unteren Rand siehst du deine aktuelle VPN-IP, wie hoch die Auslastung deines genutzten Servers ist und wie viele Daten du über die Verbindung hoch- oder heruntergeladen hast. Über die Echtzeitdaten siehst du, wie gut deine Verbindung aktuell ist. Am unteren linken Rand siehst du auch das verwendete Protokoll deiner Verbindung. Hier wird automatisch das beste Protokoll für deine Verbindung genutzt, du kannst aber auch ein bestimmtes auswählen, welches auf Geschwindigkeit oder Zuverlässigkeit optimiert ist. Die Länge deiner Verbindung siehst du neben dem Schloss, und oben in der Mitte, kannst du die Verbindung wieder beenden.

Du kannst Proton auch als Browsererweiterung für Chrome oder Firefox nutzen. Dort hast du aber weniger Einstellungsmöglichkeiten als mit dem Programm für deinen Computer.

Hast du dich in der App angemeldet, kannst du über das Menü am unteren Rand Länder auswählen oder auch Profile mit allen Einstellungen erstellen. Die Profile synchronisieren sich nicht über deine Geräte hinweg. Verbindest du dich das erste Mal, musst du auf den meisten Geräten die VPN‑Verbindung über die Einstellungen erlauben. Dann siehst du auf der Startseite deine aktive Verbindung, wo du über den Pfeil neben dem Land alle Details abrufen kannst. Über die Einstellungen lassen sich das Protokoll ändern, sowie die anderen Funktionen wie Netshield, der Kill Switch oder VPN Accelerator verwalten.

Einstellungen

Werfen wir abschließend einen Blick in die Einstellungen, welche du am rechten Rand aufrufen kannst. Hier siehst du ganz oben deinen Proton-Account, welchen du über die Webseite verwalten kannst. Dort lassen sich deine Log-in-Informationen, Abos und Zahlungsmethoden verwalten.

Zurück in den Programmeinstellungen kannst du über die Verbindungseinstellungen bestimmte Länder komplett ausschließen und festlegen, was deine Standardverbindung sein soll, wenn du nichts Bestimmtes auswählst. Über die erweiterten Einstellungen lässt sich ein „alternatives Routing“ aktivieren, was dabei hilft, wenn eine Webseite eine VPN‑Verbindung blockiert. Damit du Drucker, Lautsprecher und Co. aus deinem lokalen Netzwerk noch nutzen kannst, solltest du die LAN-Verbindung hier zulassen und du kannst benutzerdefinierte DNS-Server verwenden. Damit funktioniert das NetShield aber nicht mehr in Kombination. Letztlich lassen sich hier noch der NAT-Typ und der Netzwerktreiber einstellen, die du nur ändern musst, wenn du spezifisch einen anderen benötigst. Falls du eine IPv6-Verbindung benötigst, lässt sich diese hier auch aktivieren.

Jetzt kannst du noch festlegen, ob der VPN beim Start des Computers automatisch gestartet und eine Verbindung hergestellt wird. Das würde ich nur aktivieren, wenn du permanent eine VPN‑Verbindung nutzen möchtest. Desktop-Benachrichtigungen, ob eine Verbindung gestartet oder getrennt wurde, kannst du hier deaktivieren und die Sprache und das Design des Programms festlegen. Mit aktivem Beta-Zugang erhältst du neue Funktionen früher und du kannst automatisch nach neuen Updates suchen und diese installieren. Ganz unten lassen sich alle Einstellungen auf die Standardwerte zurücksetzen.

In der App kannst du über die Einstellungen auch eine LAN-Verbindung und alternatives Routing zulassen, sowie ein benutzerdefiniertes DNS hinzufügen. Ganz oben lässt sich auch dein Profil verwalten. Hast du ein Abo über die App abgeschlossen, kannst du es über deinen AppStore verwalten.

Probiere Proton VPN jetzt über diesen Link* aus. Wenn du wissen willst, wie die anderen Produkte von Proton funktionieren, wie Mail, Pass oder Drive, schau gerne auf meinem YouTube-Kanal vorbei. Bis zum nächsten Mal.

Über dieses Tutorial

Geschrieben von Simon
Das letzte mal aktualisiert am 06.07.2026
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