Du willst Musik oder Soundeffekte für deine YouTube-Videos, Social-Media Inhalte oder andere privaten oder kommerziellen Projekte verwenden, aber möchtest keine Probleme wegen des Urheberrechts bekommen? Dann ist Artlist etwas für dich. Dort bekommst du für einen monatlichen Preis zugriff auf tausende Songs oder Soundeffekte, welche du ohne Probleme in deinen Projekten verwenden kannst. Wie das alles genau funktioniert und was alles möglich ist, zeige ich dir in diesem Tutorial.

Als Erstes schauen wir uns an, was das Abo von Artlist umfasst, also alle Konditionen und wie es preislich aussieht. Anschließend erstellen wir gemeinsam ein Konto und ich zeige dir wie du Artlist verwendest. Dabei werfen wir auch einen genaueren Blick darauf, wie wir einen Track herunterladen und dann für unsere Projekte verwenden können, sowie Musik speichern und teilen können in unsere Bibliothek. Abschließend werfen wir dann noch einen Blick in die Einstellungen.

1. Überblick & Preis

Artlist.io ist eine Musik und Soundeffekte Bibliothek, auf welche du mit einem kostenpflichtigen Abo komplett zugreifen kannst und so Musik für deine Projekte finden und unbegrenzt verwenden kannst, wo du auch die entsprechende Lizenz dafür hast. Du kannst die Musik dann in deinen YouTube-Videos, kommerziellen Projekten und Co. verwenden, also eigentlich jede Art von Projekt und wirst keine rechtlichen Probleme damit bekommen. Zudem wird die Bibliothek täglich mit neuer Musik erweitert, du kannst so viel Musik herunterladen für soviel Projekte wie du willst und kannst, falls dein Abo irgendwann mal auslaufen sollte, die Musik in den verwendeten Projekten, wo du während es Abos eine Lizenz erstellt hast, lebenslang weiter verwenden. Nur eine neue Verwendung geht dann nicht mehr. Wenn du es im Zusammenhang mit YouTube verwendest, kannst du auch deine Videos bei Artlist verlinken und so sicher gehen, dass du keine Probleme mit den Musikrechten bekommst. Doch wie sieht es preislich aus? Du kannst dir grundsätzlich einen kostenlosen Account erstellen und dir Songs auch als Preview herunterladen, um sie schon in deinen Projekten einbauen, um zu testen, ob diese passen. Erst wenn du deine Projekte veröffentlicht oder verkaufst, musst du spätestens ein Abo bei Artlist haben, um die passende Lizenz für alle Song zu besitzen. Über diesen Link kannst du alle Preise sehen und dir dann direkt ein Konto erstellen. Hier erhälst du auch ein besonderes Angebot, wenn du über meinen Link ein Abo abschließt. Es gibt insgesamt drei verschiedene Abooptionen die Grundsätzlich komplett gleich sind, nur das, dass eine Abo für Musiktitel und das andere für Soundeffekte ist oder halt ein drittes für beide zusammen. Für den kompletten Zugriff auf Musik und Soundeffekte zahlt man 25 $ pro Monat, was ungefähr 23 € pro Monat aktuell bei uns entspricht. Die Abos sind alle nur im jährlichen Abonnent buchbar, also du zahlst dann einmalig für bspw. das Musik und Soundeffekte Abo, 299 $ und hast dann das Abo für ein komplettes Jahr, bevor es sich dann wieder erneuert. Du hast, wie bei jedem Kauf, ein 14 tätiges Rückgabe recht und kannst das Abo mit PayPal oder einer Kreditkarte bezahlen. Falls du es beruflich nutzen möchtest, kannst du auch Rechnungsdaten wie Umsatzsteuer, Firma und Firmenadresse in deinen Account-Einstellungen angeben, was für das steuerliche Absetzen relevant ist. Du kannst dich bei der Plattform auch wie gesagt, grundsätzlich kostenlos anmelden und die Musik durchstöbern, sodass du vorab schon schauen kannst, ob überhaupt etwas für dich dabei ist, bevor du das Abo abschließt. Das sollte aber eigentlich kein Problem sein, da Artlist fast jedes Genre bedient und eine sehr große Soundeffekte-Bibliothek hat. Falls du selbst Künstler bist, kannst du deine Musik auch über Artlist verkaufen, wie das genau geht, findest du über diesen Link heraus, das besprechen wir in diesem Tutorial nicht weiter ausführlich.

2. Einrichten (Konto erstellen)

Über diesen Link kommst du direkt zu den Abos mit einem besonderen Angebot von mir, wo du dann ein Abo auswählen kannst. Hier kannst du dir aber auch einfach einen kostenlosen Account zum Testen erstellen, wo du deinen vollen Namen und E-Mail-Adresse angeben musst, sowie ein Passwort festlegen. Schließt du direkt ein Abo ab, musst du ebenfalls einen Account erstellen und dann zusätzlich auf der rechten Seite siehst du dein ausgewähltes Abo und kannst dieses auch nochmal wechseln. Darunter musst du die Zahlungsmethode wählen, wo du PayPal oder eine Kreditkarte zur Auswahl hast. Klickst du jetzt auf Subscribe, wird deine Zahlungsmethode belastet mit dem ersten jährlichen Abobetrag in $. Bezahlst du mit einer Kreditkarte wird dir vermutlich, wenn du ein deutsches Konto verwendest, der Betrag automatisch nach deinen Bankkonditionen in Euro umgerechnet, was grundsätzlich weniger sein sollte, als der Dollarbetrag. Das passiert auch automatisch, wenn du mit PayPal bezahlst. Du kannst dich dann immer mit deinen erstellten Login-Daten in deinen Account anmelden und auf die komplette Musik zugreifen. Aktuell kannst du Artlist nur am Computer über die offizielle Webseite nutzen.

3. Oberfläche

Haben wir jetzt mit unserem Account angemeldet befinden wir uns auf der Startseite von Artlist, wo wir direkt unter dem Header aktuell beliebte Musik sehen und uns direkt anhören, speichern oder herunterladen können. Hier können wir am linken Rand auch die Musik durchsuchen nach bestimmten Stimmungen, Videothemen, Genres oder Instrumenten. Hier können wir auch mehrere Kriterien miteinander kombinieren, welche wir dann über den Songs auch als Filter sehen und auch wieder entfernen können, falls wir das möchten. So können wir sehr schnell und einfach, passende Songs für unsere Projekte finden. 

Im Hauptbereich werden uns dann die Songs in einer Liste angezeigt. Hier sehen wir bei einem Song ganz links das Cover vom Song und können über den Playbutton den Song im Browser abspielen. Wir sehen dann auch noch den Namen, Interpret und über den Pfeil an einem Song, können wir auch andere Version des Songs aufrufen, falls verfügbar. Auf der rechten Seite, sehen wir dann auch noch das Genre des Songs, sowie an einem Microphone ob der Song Vocals, also Gesang beinhaltet und auch die Länge. Daneben sehen wir auch noch die Waveform und können den Song kaufen, speichern oder teilen, später noch mehr dazu. Haben wir einen Song abgespielt, sehen wir den Player am unteren Rand, wo wir ebenfalls die gleichen Informationen sehen und am rechten Rand auch die Lautstärke einstellen können. Rechts über den Songs können wir die Songs auch noch mit weiteren Filtern filtern. Wo wir ein Tempo und Länge auswählen können, sowie nach welchem Prinzip die Songs in der Übersicht sortiert werden sollen.

Unter den Filter am linken Rand, können wir auch auf eine kurierte Auswahl von Artlist zugreifen, welche sehr cool ist, um sich inspirieren zu lassen. Hier finden wir Songs in Collectionen thematisch gesammelt, aber auch richtige Alben und Interpreten. Auch Videos wo Musik von Artlist verwendet wurde, kann man sich hier anschauen um zu sehen, wie die Musik eingebaut werden könnte. Über das X am oberen rechten Rand, können wir diese Übersicht auch wieder schließen, um zurück auf die Startseite zu kommen. Hier können wir jetzt unterhalb auch in den Soundeffekte-Bereich wechseln, wo wir dann Sounds ebenfalls über Filter, wie bei der Musik suchen können. Hier haben wir auch noch spezifischere Kategorien. Zurück zur Musik kommen wir wieder über den linken Rand, wo wir vorhin auch zu den Sounds gekommen sind. Als letzten Punkt haben wir in diesem Menü jetzt auch noch den Footage Bereich, wo wir zu Artgrid weitergeleitet werden, wo man Stockvideos finden kann. Diese Plattform funktioniert genau gleich wie Artlist, nur mit Videos. Hier kann man also für einen monatlichen Preis auf alle verfügbaren Stock Videos zugreifen, welche man dann in seinen Projekten verwenden kann. Falls du dazu auch ein Tutorial sehen willst, schreib das gerne in die Kommentare. Zurück bei Artlist, können wir am oberen linken Rand auch ein Menü öffnen, wo wir über das Suchfeld auch nach einem bestimmten Musictrack oder Sound, suchen können, in dem wir seinen Titel, Künstler oder einfach einen Begriff eingeben. Hier werden Songtitel, Alben und Songtexte durchsucht. Unter der Suche können wir über das Menü, wieder in den Musik entdecken Bereich. Aber auch in unseren gespeicherten Musikbereich, welchen wir uns gleich noch anschauen werden. Auch zu den Soundeffekten, sowie Kuration, Footage und den Artlist Blog, kommen wir hier und finden alle rechtlichen Informationen über die Plattform. Wir können hier auch auf eine Tastenkürzelübersicht wechseln, da wir die Seite auch mit solchen noch produktiver verwenden können. So können wir direkt mit der Leertaste einen Track starten oder stoben, sowie über die Pfeiltasten, den nächsten oder letzten Song abspielen. 

Auf meinem Instagram-Account @simontutorial – habe ich dir auch noch weitere praktische Tastenkürzel zu Artlist in einem neuen Post vorgestellt. Check den gerne mal aus. Dort gibt es auch immer Bonusmaterial zu allen meinen Tutorials.

Jetzt haben wir am oberen rechten Rand auch noch unseren Warenkorb und unseren Account, wo wir über den Pfeil daneben auch unseren Account und Musik verwalten können, was wir uns später noch genauer anschauen werden. Zu guter Letzt können wir uns hier auch noch mit unserem aktuellen Account auf dem aktuellen Gerät abmelden.

4. Track verwenden (Player)

Haben wir jetzt einen Song gefunden, welchen wir verwenden wollen, können wir ihn am rechten Rand entweder in unsere Bibliothek speichern, falls wir noch auf der Suche nach weiteren Songs sind oder ihn später herunterladen wollen. Mehr zur Bibliothek gleich. Wollen wir den Song direkt verwenden, müssen wir auf den Warenkorb klicken, wo der Song dann im oberen rechten Menü, im Warenkorb angezeigt wird. Klicken wir auf den Warenkorb, sehen wir alle Songs und können über das X auch einen bestimmten wieder entfernen. Klicken wir auf Checkout, müssen wir den Song noch einem Projekt zuordnen, für welchen wir ihn verwenden. Das müssen wir immer angeben, wegen den Lizenzrechten. Hier können wir aber so viele Projekte wie wir wollen erstellen. Anschließend wird uns ein Downloadlink per Mail gesendet, wo wir den Song dann als WAV oder komprimierte MP3 Datei herunterladen können. Wir finden den Song auch in unserem Account, welchen wir über unseren Namen am oberen rechten Rand aufrufen können. Wo wir ebenfalls auf die MP3 oder WAV Datei zugreifen können und auch die License sehen. Haben wir ihn dann heruntergeladen, haben wir die Audiodatei auf unserem Gerät und können sie in unseren anderen Programmen, wie Schneide oder Audioprogrammen einfach importieren und verwenden. MP3 und WAV Dateien werden eigentlich von allen Programmen unterstützt, welche etwas mit Audiobearbeitung Zutun haben. Falls du die Musik für YouTube Videos verwenden solltest, kannst du nach dem Upload deines YouTube Videos, diese in deinem Account unter My Videos mit der URL hinterlegen. Dadurch weiß Artlist direkt, dass du eine Lizens für die verwendeten Songs hast und die Chance, dass du einen versehentlichen Content Claim, wegen der Musik hast, wird stark verringert. Falls du es trotzdem bekommen solltest, kannst du bei YouTube eine Beschwerde einreichen, wo du dann deine Lizenz aus dem Downloadverlauf einfach anhängen kannst. Das sollte aber eigentlich nicht passieren.

5. Meine gespeicherte Musik (Bibliothek)

Wenn wir die Songs nicht direkt herunterladen wollen, können wir diese auch über die Übersicht der Songs, einfach zu unseren Favoriten oder erstellten Collections hinzufügen. Unsere favorisierten Songs, sehen wir dann in unserem Account unter Lieblingssongs, wo wir einen Song, über erneutes Klicken auf den Stern, wieder entfernen können. So haben wir eine einfache Möglichkeit Songs schnell zu speichern. Eine weitere Möglichkeit in unsere Bibliothek ist es auch Collections, also quasi Playlists zu erstellen, wo wir dann Songs einfach über das Ordnersymbol zu einer hinzufügen können. So kannst du bspw, wenn du für mehrere Projekte gleichzeitig Songs suchst, hier differenziert die Songs in unterschiedlichen Playlists speichern. Wir sehen die Collections ebenfalls im Menü unter meine Musik. Wo wir auch die einzelnen Songs, ganz rechts aus der Collection entfernen können. Des Weiteren können wir auch, wenn wir einen Künstler oder Album angeklickt haben, diese in unserer Musik speichern, falls wir diese später erneut aufrufen wollen oder bei Künstler einfach wieder abchecken können, wenn er etwas Neues veröffentlicht hat. Das Coole an Artlist ist jetzt auch, das wir einzelne Songs auch einfach per Link mit anderen Teilen können. Klickt der andere dann auf einen Link von dir, kann sich dieser den Song einfach anhören, ohne einen Account erstellen zu müssen und so kann man auch einfach als Team zusammen mit Artlist arbeiten, ohne das jeder einen eigenen Account benötigt.

6. Einstellungen

Werfen wir jetzt abschließend noch einen Blick in die Einstellungen, welche wir über den Pfeil am oberen rechten Menü, neben unserem Namen unter Profil aufrufen können. Hier sehen wir auf der linken Seite unsere persönlichen Angaben, wo wir unseren Namen, sowie Land und E-Mail Adresse sehen. Hier können wir diese, sowie unser aktuelles Passwort auch nachträglich ändern. Weiter unten können wir dann auch noch Rechnungsdaten hinzufügen, falls wir Artlist beruflich verwenden wollen. Hier können wir dann einen Firmennamen, Firmenadresse und Umsatzsteuernummer eingeben, welche dann auf unserer Rechnung angezeigt wird, wenn wir ein Abo abschließen oder sich dieses verlängert. Das ist super praktisch, wenn wir es steuerlich absetzen wollen. Auf der rechten Seite sehen wir dann auch nochmal unser aktuelles Abo, wo wir auch sehen, wann wir dieses abgeschlossen haben, womit wir nachvollziehen können, wann unsere nächste Zahlung fällig ist. Hier sehen wir natürlich auch welches Abo wir haben, für wie viel und können auch unsere aktuelle allgemeine Lizenz herunterladen, falls wir diese irgendwo einreichen müssen, um nach zu weißen, dass wir die Rechte an den Songs haben. Zu guter Letzt können wir hier noch ganz unten unsere bisherigen Zahlungen sehen, wie viel das war und für welchen Zeitraum, sowie die Rechnungen dazu herunterladen. Wenn wir unsere Zahlungsmethode ändern wollen oder das Abo beenden, sodass es sich nicht automatisch verlängert, müssen wir uns an den Support von Artlist per Mail an support@artlist.io wenden und falls wir das Abo mit PayPal bezahlen, können wir es auch über PayPal selber kündigen. Grundsätzlich kannst du das Abo bis zum letzten Tag des aktuellen Abos noch kündigen, aber paar Tage früher ist sicherer, ins besonders wenn du dich mit dem Support auseinandersetzen musst.

Jetzt weißt du, wie du einfach Musik oder Soundeffekte für deine Projekte finden kannst. Über diesen Link kannst du direkt durchstarten, mit einem besonderen Rabatt. Dieses Video gibt es auch nochmal als Artikel auf simontutorial.de/artlist und über das Bewerten und Teilen des Tutorials freue ich mich auch immer sehr. Falls du noch Fragen oder Feedback haben solltest, kannst du dieses gerne in den Kommentaren hinterlassen. Bis zum nächsten Mal.

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